DGV-Tagung 2011

Wa(h)re "Kultur"? Kulturelles Erbe, Revitalisierung und die Renaissance der Idee von Kultur.

Herzlich willkommen auf der archivierten Webseite der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V., die gemeinsam mit

 

organisiert und durchgeführt wurde. Damit wurde zum dritten Mal nach 1965 und 1995 eine Konferenz in Wien veranstaltet.

 

 

  

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Die Tagung fand vom 14. bis 17. September 2011 zu dem Thema "Wa(h)re 'Kultur'? Kulturelles Erbe, Revitalisierung und die Renaissance der Idee von Kultur" statt und knüpfte damit inhaltlich an die vorherige Tagung 2009 in Frankfurt an: War es auf der Frankfurter Tagung um "Kulturelle Aneignungen" gegangen, so setzte sich die Wiener Konferenz mit dem Begriff der Kultur selbst auseinander. Hatten 2009 lokale Perspektiven im Vordergrund gestanden, so ging es 2011 vorrangig um globale Entwicklungen. Inwiefern wird der Kulturbegriff weltweit nicht nur für politische, sondern auch für kommerzielle Zwecke instrumentalisiert? Trifft die Behauptung zu, dass heute an die Stelle rassistischer Diskursformen die Essentialisierung kultureller Differenzen getreten ist? Ist der Kulturbegriff in einem wissenschaftlichen Sinn überhaupt noch brauchbar?

 

Medienecho:

„Migrantinnen kommen oft in die Zwickmühle“, in: Der Standard, 06.09.2011

„Man schuldet niemandem eine Erklärung“, in: Südwind, Nr. 11 (2011)

"Der Kulturbegriff und seine Instrumentalisierungen", in: uni:view, Magazin der Universität Wien (06.09.2011)

ORF-Hörfunk-Berichte in den Ö1-Sendungen "Kulturjournal" und „Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft“

Tagungsbericht von Chris Hann „ Culture and Commodification“, in: Anthropology Today, Vol. 27, No. 6 (December 2011), S. 28f.